Von Hildesheim aus, zwischen dem Hildesheimer Wald und der Innerste entlang nach Söhre, und über den Röderhof nach Groß Düngen —

Hildesheim – St. Bernward – Liebesgrund – Seniorengraben – Bischofsmühle – Blänkebach/Königsteich – St. Mauritius – Berghölzchen – Waldquelle – Wildgatter Hildesheim – Steinberg – NSG „Schwarze Heide“ – Mühlenberg – Söhre – Gut/Heimstatt Röderhof – Sonnenberg – Ohberg – Groß Düngen
Ende Oktober 2016
Vom Hauptbahnhof Hildesheim oder einem der auf der Karte eingezeichneten Einstiegspunkte, die mit dem Bus erreichbar sind
Knapp über 200 Höhenmeter Steigungen und ebenso viel Gefälle. Alles eigentlich im grünen Bereich…
Begrünte Wallanlagen in Hildesheim (Liebesgrund, Seniorengraben, Bischofsmühle etc.), Moritzberg (Königsteich, Bergstraße, Villa Windthorst, Gelbe Schule, St. Mauritius etc.), Wildgatter Hildesheim, NSG „Schwarze Heide“, Ehemaliges Klostergut und Heimstatt Röderhof
Der Hildesheimer Hbf. ist natürlich einfach zu erreichen. Wer sich die Stadt mehr oder weniger sparen will, kann z.B. recht problemlos, mit der Linie 1/101 zum Güldenen Löwen fahren oder mit der Linie 3/103 zur Waldquelle. Die dreistelligen Linien, fahren am Abend und am Wochenende. Nähere Infos unter SVHI-Hildesheim.de oder einfach über die Reiseauskunft der Bahn, die viele Buslinien beinhaltet
Am Seniorengraben

Am Seniorengraben

Das ist eine Wanderung aus dem trockenen, leider nicht soo Goldenen Oktober, des letzten Jahres, die einige Strecken enthält, die ich bereits bei anderen Wanderungen eingestellt habe. So zum Beispiel auf der Tour „Hildesheim – Barienrode – Marienburg – Hildesheim“ von 2011 und der Tour „Diekholzen – Röderhof – Wesseln“ von 2016. Das ist auch wahrlich keine Tour für Jedermann, sondern für etwas „absonderliche“ Wanderer wie uns, die eine Stadt auch mal von einer anderen Seite kennenlernen wollen. Hier kann man nämlich eine etwas abseitigere Stadtrunde, mit einem zusätzlichen Gang in die nahe, wohl nicht einmal jedem Einheimischen bekannte Natur machen. Wir selbst, sind diesen Weg natürlich nicht vom Bahnhof gegangen, da wir die Gegend zwischen dem Liebesgrund und der Waldquelle, zur Genüge kennen und auch des öfteren hier spazieren gehen. Wer aber partout keine Lust hat, durch die grünen Stellen einer Stadt zu gehen, kann wie oben beschrieben, am Güldenen Löwen oder wie wir, an der Waldquelle einsteigen. Von der Strecke vom Bahnhof zur Waldquelle, haben wir (komischerweise) nur noch wenige Fotos, die ich eingestellt habe. Ich kann aber versprechen, das der Weg ab der neuen Arneken-Galerie, bis zur Waldquelle, durchaus seine Reize hat.

Start ist also der Hauptbahnhof in Hildesheim, der ja endlich, wie in Hildesheim halt so üblich, mit 20jähriger Verspätung, ein halbwegs modernes Gesicht bekommen hat. Das ursprüngliche Gesicht des „Ravenna des Nordens“, wäre natürlich noch besser, aber immerhin ist der Muff der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts verschwunden. Der Anfang der Tour ist nicht gerade reizvoll, darum machen wir es kurz und lassen die etwas angenehmere Fußgängerzone links liegen, um abzukürzen. Darum geht es vom ZOB, durch die „Bischof-Janssen-Straße“ mit der Kirche St. Bernward, direkt zur Kreuzung an der Schützenallee. Hier angekommen, schlagen wir uns in die Büsche des Liebesgrundes, und sind damit dem gröbsten „Großstadt-Chaos“ auch schon entkommen. Links und rechts, trennen uns steile, grüne Hänge, optisch von der um uns liegenden Stadt. Wir befinden uns am Grund eines der Gräben der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die hier in Hildesheim, wie wir noch sehen werden, stellenweise aufs famoseste erhalten ist.

Die Wallanlagen Hildesheim, wurden schon früher angelegt, aber im 15./16. Jahrhundert, zu einem mächtigen Verteidigungsring aus Wällen, Gräben, Mauern, Bastionen und Türmen ausgebaut. Mitte des 18. Jahrhunderts, erkannte man, das die Wälle militärisch zunehmend sinnlos wurden und hinderlich für die weitere Stadtentwicklung. An vielen Stellen wurden daraufhin die Mauern, Tore und ein Teil der Wälle abgetragen, und viele Stadtgräben, wurden trocken gelegt und eingeebnet. Am Anfang des 19. Jahrhunderts, gestaltete die Stadt unter dem Zuspruch vieler Bürger, die verbliebenen Wallanlagen zur promenadenartigen, grünen Lunge mit Baumalleen, Teichen und weitläufigen Grünflächen um, die das Stadtzentrum noch heute in einem Halbkreis von etwa drei Kilometern Länge umgeben. Teile der wunderschönen Anlagen sind heute als Landschaftsschutzgebiet „Wallanlagen“ ausgewiesen.

Auf dem Johannis-Friedhof

Auf dem Johannis-Friedhof

Geradeaus geht es erst einmal durch den kühlen, schattigen Grund, bis wir den Seniorengraben erreichen, der seinen Namen wohl erhielt, weil hier die ältesten Ratsmitglieder, das Recht zum Angeln hatten, soweit ich mich recht erinnere. Wie viele Denkmale der Stadt, wurde auch die hier im Graben stehende Aphrodite, während des Krieges eingeschmolzen. Heute steht hier ein 1959 gestifteter Fischreiher. Den Seniorengraben kann man beidseitig begehen, auf der einen Seite geht man oberhalb der Innerste, auf der anderen unterhalb der hier gewaltig aufragenden Wälle, auf denen der Magdalenengarten und die UNESCO-Welterbekirche St. Michael locken. Am Ende des Grabens, erreichen wir die Innerste-Insel, mit der ehemaligen Bischofsmühle, dem Insel-Cafe und der Wildwasserstrecke für Kanuten. Diese Gegend gehört zu den schönen Flecken der Stadt, so das hier bei gutem Wetter, eigentlich immer was los ist. Über die Dammstraße, die im Mittelalter die ummauerte Kernstadt, mit der vorgelagerten Dammstadt verband, gehen wir durch die Johannisstraße, vorbei an der Johannisbrücke, auf den Johannisfriedhof. Wie man merkt, kann man in Hildesheim, wie anderswo natürlich auch, der Geschichte auf Tritt und Schritt begegnen.

Die Johannisbrücke war früher Teil der Stadtbefestigung und konnte verriegelt werden. Heute verbringen in den Mauerritzen unter der Brücke, etliche Fledermäuse ihren Tagschlaf. Durch die kleine Grünanlage des ehemaligen Johannisfriedhofs, früher der erste Friedhof vor den Toren der Stadt, vorbei an der ehemaligen Wassermühle, überqueren wir an seinem Abzweig von der Innerste, an dem ein modernes Wasserkraftwerk der EVI errichtet wurde, das 300 Haushalte mit Strom versorgt. Wenn kein Hochwasser den Weg versperrt, können wir jetzt durch das Überlaufbecken zur vielbefahrenen Alfelder Straße gehen, die wir vorsichtig überqueren. Durch die „Laubaner Straße/Bennoburg“, gelangen wir zum Blänkebach, der sich am nicht weit entfernten Königsteich, mit dem Trillkebach, zum Kupferstrang vereint. Auf den Bänken am recht ruhig gelegenen Teich, kann man eine Rast einlegen, bevor man sich weiter auf den Weg macht. Der führt uns ein Stückchen am Kupferstrang entlang zum „Bergsteinweg“, dann nach links zum „Güldenen Löwen“, an dem die Haltestelle der Linie 1/101 liegt. Um die Ecke befindet sich mit dem Cafe „Moritz“, eine weitere Möglichkeit zur Einkehr.

Die schöne Bergstraße bringt uns hinauf in das ehemals „Freie Bergdorf“ Moritzberg, das erst 1911 in die Stadt eingemeindet wurde, und wohl ohne großen Zweifel, als der am schönsten erhaltene Stadtteil Hildesheims, gesehen werden kann. Seit 1989 existiert der Verein „Kultur und Geschichte vom Berge e.V.“, der sich liebevoll um die Erhaltung und Förderung des Stadtteils bemüht. Die ehemals weithin schönste Obstweinschänke der Stadt, das Krehla, hat jetzt leider schon etliche Jahre geschlossen, so das auch wir, hier leider seltener unterwegs sind. Den vielleicht schönsten Teil des Moritzberges, erwandern wir uns aber jetzt, wenn wir durch die Bergstraße aufsteigen. An der nächsten Ecke, ragen zwei gewaltige Häuser auf. Vor uns die Villa Windthorst, mit einer höchst interessanten Entstehungsgeschichte, links die „Gelbe Schule“. Dazwischen führt uns die Treppe der „Große Steuer“, noch weiter hinauf zur wunderschönen St. Mauritius-Kirche, mit ihrem kleinen, aber umso feineren Kreuzgang. Das ist wieder einer dieser „magischen“ Plätze der Stadt und ich könnte mir die Finger wund schreiben, aber wir wollen ja wandern gehen.

Gasthof "Kupferschmiede" von 1900

Gasthof „Kupferschmiede“ von 1900

Ich merke schon wieder, das es mir schwer fällt, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren, darum jetzt der Versuch, etwas mehr zu straffen. Für eine ausgiebige Erkundung einer faszinierenden Stadt wie Hildesheim, ist eine fast 20km lange Tour, eh nicht geeignet. Auf der Zufahrtsstraße zum Parkhotel Berghölzchen, oder auf einem der hier zahlreich vorhandenen, anderen Wege, erreichen wir das Vertriebenen-Mahnmal, von dem aus man einen der schönsten Ausblicke auf die Stadt genießen kann. Hier saßen wir früher manchmal, mit einer Flasche Heidelbeersekt oder Erdbeerwein aus dem Krehla und genossen Natur, Ausblick und den Geist aus der Flasche. Auf dem schönen Waldweg, auf dem man trotz der Kürze das Gefühl hat, gar nicht in einer Stadt zu sein, geht es zur Waldquelle. Von der Gaststätte an der Kreuzung, in dem nach dem letzten Weltenbrand, ein bekanntes Kino betrieben wurde, ist mittlerweile nichts mehr geblieben. Wir überqueren die kleine Kreuzung und verschwinden gleich wieder im Wald des Steinbergs. Hier kann man, je nach Lust und Laune, einen der vielen Wege nehmen. Zum Beispiel am westlichen Waldrand, mit schönen Aussichten in Richtung Hildesheimer Wald, Neuhof und Marienrode. Man kann auch mitten durch die Buttnick, auf dem „Höhenweg“ des Höhenzuges. Ich beschreibe hier den getrackten Weg, über das Wildgatter und die Kupferschmiede.

Ein schmaler Weg führt uns hinauf zum östlichen Waldrand des Steinberges, mit gelegentlichen Aussichten auf die Stadt. Einfach ein netter Weg, der uns gechillt bis zum Wildgatter Hildesheim führt, das in den letzten Jahren sein langes Schattendasein aufgegeben hat, und aufs Feinste „rausgeputzt“ wurde. Wir stehen jeder Art von „Tiergehegen“ eher auch skeptisch gegenüber, aber jeder muss selbst wissen, wie er dazu steht. Ausweichmöglichkeiten gibt es in ausreichender Menge. Hier gibt es zahlreiche einheimische und einige exotische Tiere zu bestaunen, am Wochenende bei gutem Wetter, ist das hier eine echte „Partyzone“ für Familien. Mittendrin steht der schöne Gasthof „Kupferschmiede“ von 1900, der sich im für unsere Gegend sehr seltenen, elsässischen Landhausstil präsentiert. Eine Kupferschmiede gab es hier nie, nur der Erbauer war ein Kupferschmiedemeister. Lange Zeit war das Restaurant, das höchstdekorierte im weiten Umfeld, und verköstigte manch einen prominenten Gast. Heute gibt es hier wieder „gutbürgerliche“ Küche zu familienfreundlichen Preisen.

Noch blüht keine Heide

Noch blüht keine Heide

Die reichlich strukturierte Landschaft des Wildgatter-Geländes, lässt schon darauf schließen, das hier seit dem Mittelalter Steine, z.B. für das Hildesheimer Rathaus, abgebaut wurden. Auch eine Ziegelei war hier im 19./20. Jahrhundert tätig. In den 1860ern wurde der Berg aufgeforstet und entwickelte sich nach und nach, zum heutigen Naherholungsziel. Wir verlassen den Steinberg auf einem weiteren, schönen Waldweg, überqueren die Kurt-Schumacher-Straße, verlassen Hildesheim endgültig und wenden uns dem Mühlenberg zu. Das ist die ersten paar hundert Meter ein asphaltierter Weg, der dazu ermuntern kann, ein kleines Königreich für ein Fahrrad oder ein Skateboard, geben zu wollen. Aber die Aussicht ist schön, fast immer weht eine frische Brise und mit jedem Schritt wird es angenehmer. Auf den Weiden grasen (fast) immer völlig gechillte, verschiedene, „unübliche“ Rinderrassen und unter einem alten Baum wartet eine freundliche Bank.

Oberhalb von Barienrode, geht es jetzt auf dem Mühlenbergkamm, weiter ins Naturschutzgebiet „Schwarze Heide“. Ein schmaler Pfad zieht sich auf dieser Seite des Berges entlang, der uns durch eine wunderbare Magerrasen-Landschaft führt, mit den vielleicht einzigen, wirklich nennenswerten Heidekrautbeständen unserer Gegend. Zahlreiche Obstbäume und unzählige Bäume und Sträucher, geben dem Naturschutzgebiet, einen unverwechselbaren Charakter. Auf einem schmalen, bei Feuchtigkeit Trittsicherheit erfordernden Pfad, gehen wir hinunter zum Fuß des Berges. Dort geht es parallel zur ehemaligen Werksbahnstrecke Marienburg – Hildesia/Mathildenhall, durch die wanderbare Landschaft, in Richtung Söhre. An dem asphaltierten Radweg auf dem ehemaligen Gleisbett der Bahn, gehen wir weiter hinunter ins Tal des kleinen Beusterbaches. Ein kleiner Abzweig führt zu einem offenen Platz, auf dem ein engagierter Söhrer, dem das alte Mühlengelände gehört, interessante Informationen zusammengetragen hat. In Söhre angekommen, folgen wir ein paar Meter der Hauptstraße und verlassen den Ort gleich wieder auf einem Feldweg. Das sieht erstmal nicht so prickelnd aus, aber oben angekommen, wird es wieder freundlicher. Der Untergrund wird grasig weich und eine schöne Bank, mit Aussicht zum Hildesheimer Wald/Tosmarberg, belohnt für die kurze Mühsal.

An einem kleinen, undurchdringlich zugewachsenen Gehölz, steht ein Wegekreuz unter Linden, dann geht es auch schon in Richtung Röderhof, vorbei an einem kleinen Marienbildstock. Das ist schon eine für „Erstbesucher“, unerwartete Bilderbuchlandschaft, trotz der auch hier, zwischen den „Bergen“ vorherrschenden Landwirtschaft. Später, vom Sonnenberg aus, wird das noch deutlicher. Vor uns liegt jetzt, eingebettet in ein erweitertes Landschaftsschutzgebiet, rechterhand das Klostergut und linkerhand die Heimstatt Röderhof. Das Klostergut wurde 1382 erstmals erwähnt und befand sich im Besitz der Hildesheimer Kartause, das an seinem späteren Standort, die „Keimzelle“ für das heutige St. Bernwards-Krankenhaus werden sollte. Die St. Antonius-Kapelle stammt von 1670, die drei Fischteiche des Gutes, existieren noch heute. Im südlichen Teil des immer noch bewirtschafteten Gutshofs, der einst teilweise als Jugendbegegnungsstätte diente, lebt aktuell die Bendiktinergemeinschaft St. Romuald. Räumlich etwas getrennt, erreichen wir die Heimstatt Röderhof, die 1971 als Einrichtung für Menschen mit einer geistigen Behinderung, eröffnet wurde.

Blick vom Sonnenberg in die schöne Landschaft

Blick vom Sonnenberg in die schöne Landschaft

Ein wunderbares, abgeschieden gelegenes Fleckchen Erde, für wen oder was auch immer. Am Ende der Heimstatt, erreichen wir mit dem Laichteich, den schönsten der drei Fischteiche. Auf einem, man kann es nicht anders sagen, phantastischen Weg, steigen wir zwischen Sträuchern und Obstbäumen, ein wenig hinauf auf den Sonnenberg. Von hier aus hat man einige herrliche Ausblicke in alle nur erdenklichen Richtungen. Für eine geplante Einkehr sei, nicht nur darum, von unserer Seite aus, das nun folgende Landhaus „Am Sonnenberg“, wärmstens empfohlen. Trotz der zahlreichen Möglichkeiten, sich entweder ein Plätzchen im vorderen Bereich, im aufgeteilten Gastraum oder im hinteren „Bier/Kaffeegarten“, zu suchen, hier die „Warnung“, das es zu mancher Zeit, trotzdem kaum noch Sitzplätze gibt. Der Sonnenberg hat sich seit seiner Neueröffnung, zur wahrscheinlich beliebtesten Ausflugsgaststätte (nicht nur) der Hildesheimer entwickelt. Vorne hat man den weiten Ausblick ins Innerstetal mit Bergland, bis zu den Kirchturmspitzen der Bischofsstadt, hinten die idyllisch anmutende Landschaft, die wir heute durchwandern. Mit oder ohne Einkehr, geht es weiter, hinab zur Straße, dieser ein Stück bergab folgend, dann an einem Ackerrand mit allerschmalstem Trampelpfad, zu einer kleinen, provisorischen „Brücke“, über einen winzigen Bachlauf.

Der Ohberg ist der letzte Berg des Tages und schließt diese vor dem Hildesheimer Wald gelegene Hügellandschaft ab. Ein bequemer Wiesenweg, auch mal Zwergentunnel, mit alten Obstgärten, Weiden mit freundlichen Bewohnern, was will man mehr? Ein baumbestandener Grasweg zwischen den Höhenzügen, dann geht es noch einmal hinauf auf den „Kamm“, mit schönen Ausblicken ins Tal. Hier kann sich jeder, je nach Abfahrt des Zuges, seinen eigenen Weg suchen. Der Abstecher in Richtung der ehemaligen „Mordmühle“, muss nicht mehr sein, ist aber nett. Wenn es passt, kann man auch noch über den Steinberg nach Wesseln gehen, z.B. über den Segelflugpplatz und das Naturschutzgebiet. Die Lammetalbahn fährt hier nur wenige Minuten früher. Ansonsten geht es irgendwo vom Ohberg hinunter nach Groß Düngen, und quer durch den Ort, zur Endstation am Bahnhof.

Ein Weg zum Verlieben

Ein Weg zum Verlieben

Alle Touren, die ich hier im Bereich Hildesheim eingestellt habe, lassen sich mehr oder weniger verkürzen, verlängern, verändern und kombinieren. Jeder hat ja seine ganz eigenen Ansprüche und Vorstellungen an das Wandern. Unsere haben sich durch die eingeschränkte Mobilität der letzten Zeit, sehr verändert. Wir betrachten die Dinge heute aus einem ganz anderen Blickwinkel, der mit dem Auto ein blinder Fleck in unserem Sichtfeld war. Darum sehe ich in diesem Ereignis, das für viele wohl den vermeintlichen „Weltuntergang“ bedeuten würde, durchaus die positiven Aspekte. Wir sind unserer Heimat näher gekommen, haben jahrelang verloren gegangene Aspekte des Wanderns, wie z.B. das Wandern in geschlossenen Ortslagen, neu entdeckt und schätzen gelernt. Wir können endlich wieder mehr Streckenwanderungen unternehmen, was wir immer wieder vor hatten, aber wegen des bequemen Autos, nur selten taten. Ich habe den Text zu „Nothing else matters“ von Metallica oft mitgesungen, er ziert sogar auf einem Bild meine Homepage. Jetzt bin ich ihm näher als je zuvor: Open mind for a different view … and nothing else matters…

L I T E R A T U R
  • Haeupler/Mühr – Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands – Alle 4200 Pflanzen in Text und Bild – ISBN 978-3800149902
    • Horst Kretzschmar – Die Orchideen Deutschlands und angrenzender Länder – ISBN 978-3494014197
      • VHS Hildesheim – Reiseführer Hildesheimer Land – ISBN 978-3806785067
      F O T O G A L E R I E

      W A N D E R K A R T E / D O W N L O A D GPX

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      Hildesheim - Söhre - Groß Düngen

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      Start / Ziel: 52.160704, 9.954193
      St. Bernward-Kirche: 52.156880, 9.949064
      Der Liebesgrund: 52.154452, 9.943496
      Der Seniorengraben: 52.153194, 9.939591
      Das \'Insel-Cafe\': 52.150080, 9.940846
      Grünanlage \'Johannisfriedhof\': 52.148059, 9.939827
      Die Johannisbrücke: 52.148520, 9.941039
      Der Blänkebach: 52.147842, 9.935127
      Der Königsteich: 52.147223, 9.931952
      Der Kupferstrang: 52.148504, 9.931732
      Cafe \'Moritz\': 52.148948, 9.930793
      Fachwerkhäuser in der Bergstraße: 52.148402, 9.929227
      Villa Windthorst: 52.147809, 9.926856
      Die Mauritiuskirche: 52.146999, 9.926190
      Parkhotel \'Berghölzchen\': 52.145103, 9.926952
      Aussichtspunkt \'Vertriebenen-Mahnmal\': 52.143250, 9.928433
      Wildgatter Hildesheim: 52.124108, 9.938314
      Gasthof \'Kupferschmiede\': 52.125512, 9.936254
      NSG \'Schwarze Heide\': 52.106043, 9.947605
      Die Beuster: 52.103098, 9.959031
      Linden und Wegekreuz: 52.096579, 9.976208
      Marien-Bildstock: 52.090067, 9.978504
      Heimstatt Röderhof: 52.091372, 9.981251
      Der Laichteich: 52.093343, 9.982227
      Gut Röderhof: 52.088452, 9.981326
      Landhaus \'Am Sonnenberg\': 52.092822, 9.994276
      Aussichtspunkt: 52.092572, 9.993020
      Aussichtspunkt: 52.106175, 9.947541
      Aussichtspunkt: 52.093119, 9.994200
      Bahnhof Groß Düngen: 52.097700, 10.020025
      Mehrere Bänke: 52.153918, 9.939623
      Mehrere Bänke: 52.147599, 9.934613
      Mehrere Bänke: 52.142799, 9.928497
      Mehrere Bänke: 52.127613, 9.936039
      Mehrere Bänke: 52.118177, 9.940122
      Mehrere Bänke: 52.108198, 9.944826
      Bank: 52.104169, 9.950749
      Bank: 52.099025, 9.968827
      Bank: 52.090064, 9.978531
      Bank: 52.093146, 9.986379
      Bank: 52.091409, 9.999903
      Bank: 52.089626, 10.016828
      Bushaltestelle \'Güldener Löwe\': 52.148825, 9.930924
      Bushaltestelle \'Waldquelle\': 52.140402, 9.929854
      V E R W A N D T E
      B E I T R Ä G E
      P D F / E – M A I L / D R U C K