Von Giesen aus, durch drei hervorragende Naturschutzgebiete, zum Stadtteil Hildesheimer Wald —

Molkerei Giesen – Landwehrweg – Giesener Wald – Giesener Berge – Osterberg – NSG „Lange Dreisch und Osterberg“ – Himmelsthür – NSG „Gallberg“ – Vorwerk im Rottsberg – Rottsberg – NSG „Finkenberg/Lerchenberg“ – Lerchenberg – Hildesheimer Wald
Mitte März 2017
Bushaltestelle „Molkerei“ in Giesen bis zur Bushaltestelle „Klingenberg“ im Hildesheimer Stadtteil Hildesheimer Wald. Für Autofahrer wäre als Startpunkt, der Parkplatz am Waldstadion Giesen empfehlenswert. Dazu die Straße „Schöne Aussicht“ bis zum Kindergarten und rechts in die Straße „Am Waldstadion“. Am Endpunkt Klingenberg, ist am Sportplatz des SV Blau-Weiß Neuhof, ebenfalls ein großer Parkplatz direkt hinter der Bushaltestelle
250 Höhenmeter Steigungen, 15o Höhenmeter Gefälle. Keine steilen Auf- oder Abstiege
Naturschutzgebiete „Lange Dreisch und Osterberg“, „Gallberg“ und „Finkenberg/Lerchenberg“ mit herausragender Fauna und Flora … zur rechten Jahreszeit
Vom Hildesheimer Hauptbahnhof mit der Linie 21/22 (RVHI) zur Bushaltestelle „Molkerei“ in Giesen. Vom Klingenberg aus mit der Linie 3/103 entsprechend zurück. Die Linie 3 verkehrt zum Bahnhof, Mo.-Fr. bis 19:30 Uhr, Sa. bis 16:30. Ansonsten fährt die Linie 103, die nicht zum Bahnhof fährt. Hier kann man von der Kardinal-Bertram-Straße zum Bhf. laufen oder z.B. am Dammtor in die Linie 101 umsteigen. Am besten vorher über entsprechende Portale, wie z.B. EFA oder die Auskunft der DB, eine Auskunft einholen 

ACHTUNG: Im Bereich der ehemaligen Munitionsbunker, gibt es keine „offiziellen“ Wege, obwohl hier etliche vorhanden sind und wir uns nicht im nahegelegenen Naturschutzgebiet befinden. Ein Begehen ist nicht sonderlich schwierig. Wer trotzdem lieber auf offiziellen Wegen geht, müsste einen „Umweg“ über die Giesener Teiche machen, da viele der alten Wege im Naturschutzgebiet, nicht mehr begehbar, vernünftigerweise verboten und/oder zur Gänze verschwunden sind.

Gedenkstätte an der Molkerei

Gedenkstätte an der Molkerei

Da meine Beste und ich, durch äußere Umstände, dieses Frühjahr weitestgehend getrennt sind, und ich alleine eher zum Stubenhocken neige, habe ich etwas Zeit, um auch ein paar ausgelassene Beiträge des letzten Jahres nachzuholen. Am Herzen liegt mir dabei der Höhenzug Gallberg/Finkenberg/Lerchenberg, der für mich, ganzheitlich betrachtet, die „schönste“ Wandergegend der Stadt Hildesheim darstellt. Peinlicherweise haben wir diese zwei Naturschutzgebiete, zwar schon des öfteren auf den hier eingestellten Touren gestreift, aber ich habe immer noch nicht den „perfekten“ Weg ausgearbeitet. Das ist auch gar nicht so einfach, denn erstens gibt es hier zu viele, wirklich schöne Wanderpfade und außerdem noch etliche, die auf keiner Karte verzeichnet sind. Aber ich denke, das ich es dieses Jahr schaffe, eine zumindest annähernd allumfassende Wanderung, durch dieses wanderbare Gebiet einzustellen. Die von uns im März vorgenommene Tour, beginnend in meinem ehemaligen „Heimatort“ Giesen, hin zum Hildesheimer Wald, streift auch wieder einige schöne Teile des Höhenzuges. Ganz optimal war unsere Wegstrecke aber auch noch nicht und ganz optimal war auch die Jahreszeit nicht, wie man an den Fotos erkennen kann. Damit man wenigstens ansatzweise erkennen kann, wie traumhaft schön es hier ab dem Vollfrühling sein kann, habe ich zusätzlich einige wenige, ältere Fotos mit eingestellt.

Start ist für ÖPNV´ler und/oder Leute mit mehreren Autos, die Haltestelle „Molkerei“ in Giesen bzw. ein entsprechender Parkplatz, wie z.B. der beschriebene am Waldstadion oder am nahegelegenen, sehr schönen Ehrenmal. Hier an der Molkerei, war für mich als Kind das Zentrum Giesens. Hier bei Frau Wiechens, gab es noch abgewogene Waren und Milch in der mitgebrachten Kanne und Gänse wurden von den noch betriebenen Bauernhöfen durchs Dorf getrieben. Eine der warmen Erinnerungen an die Kindheit. Viel hat sich nicht verändert, ein wenig alte Bebauung ist verschwunden und einige Relikte des Bergbaus, erinnern an die Glanzzeiten des Kaliwerks Siegfried mit Giesens Wahrzeichen, dem Kalimandscharo. Durch die Straße „Landwehrweg“, die wohl früher einmal zur Hildesheimer Landwehr führte, von der auf dieser Seite der Stadt, aber nichts mehr erhalten ist, verlassen wir den Ort nach wenigen hundert Metern und erreichen den Giesener Wald. An der Ecke mit dem Wasserhäuschen, waren früher, vielleicht ist es immer noch so, die Rodelbahnen der Giesener Kids. Mehr oder weniger deutlich erkennbar im Gelände, sind da die Babybahn, die Teufelsbahn und die mörderische Todesbahn, die zwar nur wenige Meter lang war, aber spiegelglatt vereist und dramatisch steil, zumindest wenn ein kleiner Steppke ist.

Die Direktorenvilla und der Kalimandscharo

Die Direktorenvilla und der Kalimandscharo

Wer lieber über die wunderschönen Giesener Teiche gehen möchte, kann hier entsprechend weitergehen. Die ehedem schönen Waldwege, sind allerdings in diesem Bereich des Giesener Waldes, mehr oder weniger verkrautet oder im Rahmen der neuen, „ökologischen“ Waldwirtschaft, von Harvestern zerpflügt worden. Auch der von uns gegangene Weg inklusive Wald, hat seinen Charakter stellenweise stark verändert, hat aber noch einige, wirklich schöne Abschnitte zu bieten. Ein schmaler Pfad führt uns an Pferdekoppeln vorbei, zur von uns als „Teerstraße“ bezeichneten, asphaltierten Waldstraße. Im Netz ist darüber nicht viel, eigentlich gar nichts zu finden, aber es muss in den späten 1970ern oder frühen 1980ern gewesen sein, als am „Dreisch“, der großen Wiese an den Giesener Teichen, ein gewaltiger Bohrturm stand. Was hier gesucht wurde, kann ich nicht sagen, aber zum Glück aller Naturfreunde, ist damals nichts oder nicht genug gefunden worden. Die langsam verwitternde Teerstraße, auf der das Material für die Bohrungen herbeigeschafft wurde, und die sich vom Ende des Kattenbleeksweges bis zum Dreisch zieht, ist als Relikt dieser Tätigkeit übriggeblieben.

Wir überqueren die „Straße“ und gehen auf schmalem Waldweg weiter, hinein in einen stellenweise schönen Eichen-Hainbuchen-Mischwald, der im Frühling einiges zu bieten hat. Ich kann mich erinnern, das es hier früher auf alle Fälle Maiglöckchen und Pilze en masse gab, was sich aber schon vor Jahrzehnten erledigt hatte. Nach wenigen hundert Metern erreichen wir einen weiteren asphaltierten Weg, der zu einer freien Ecke führt, von der aus man einen weiten Blick in die hier beginnende Norddeutsche Tiefebene hat. Gerade vor uns ist Schloss Marienburg auf dem Burgberg erkennbar und die darunter liegende Zuckerfabrik in Nordstemmen. Rechts daneben sind nur wenige Landmarken ausmachbar. Geradeaus geht es für uns weiter, auf einem schönen (fast) am Waldrand verlaufenden Weg durch den gemischten Wald. An der nächsten Linkskurve kann man bei Interesse mal zum Waldrand gehen. Von dort aus hat man einen Ausblick über die ehemalige Direktorenvilla hinweg, zum Giesener Ortsteil Siegfried Giesen, mit dem mächtigen Kalimandscharo.

Ehemaliger Steinbruch

Ehemaliger Steinbruch

Weiter geht es durch mal wunderbaren, mal gerade aufgeforsteten Wald, auf dem stellenweise leider etwas zerpflügten Weg. An der nächsten Ecke steht eine „neue“, freundliche Aussichtsbank, mit Blick auf das westliche Vorland Hildesheims. Am Waldrand entlang erreichen wir einen etwas breiteren Weg, den wir überqueren. Hier kann man, der „Teerstraße“ folgend, sich noch einmal für den Weg über die Giesener Teiche entscheiden, danach macht das wenig Sinn. Wir erreichen auf einer „Wildschweinstraße“, den Zaun, der die ehemaligen Munitions/Materialbunker des Standortes Hildesheim abgrenzt, die vor Jahren vom Ornithologischen Verein, zu Fledermausquartieren umgestaltet wurden. Am Zaun rechts entlang, führt ein Trampelpfad zu einem ehemals abgezäunten Weidegebiet, das jetzt aber aufgegeben wurde. Hier wollte ich als Kind schon immer hin, aber Zaun, Kühe, Schafe und manchmal sogar Esel, hielten uns immer davon ab. Umso begeisterter war ich von dieser Landschaft, die ehemals aus einem Steinbruch entstanden sein muss und einen morbiden Charme verbreitet. Alte Buchen am Hang, alte Obstbäume, ein alter Steinbruch und eine weite Aussicht, machen dieses Plätzchen irgendwie zu etwas Besonderem.

Am Rand der umfunktionierten Munitionsbunker, „fummeln“ wir uns durch, bis wir ein Gelände erreichen, das wohl für motorisierte und/oder unmotorisierte Biker, als Strecke dient oder eher noch diente. Als wir hier waren, sah es auf jeden Fall nicht so aus, als ob es noch als solches genutzt werden würde. Am besten bleibt man hier auf dem markierten Track, etliche „Dschungelpfade“, führen hier ins Nichts. Am ehemaligen Wachhäuschen der Bunker, kommen wir wieder in „sicheres“ Wandergebiet und in das Naturschutzgebiet „Lange Dreisch und Osterberg“, das allerdings „offiziell“, über uns am Kammweg des Höhenzuges endet. Aber auch diese Seite des Berges, bietet ausreichend Natur in Hülle und Fülle und erlaubt zudem einige Ausblicke ins westliche Vorland. Hier kann sich sowieso jeder seinen eigenen Weg suchen, denn es gibt zahlreiche Pfade, die das Gebiet durchziehen. Das man nach Möglichkeit auf diesen bleiben sollte und nicht, wie es auch viele ortsansässige Spaziergänger immer noch gerne tun, quer durch die Botanik latscht, sollte selbstverständlich sein. Als wir hier das letzte Mal waren, fuhren sogar wieder einmal irgendwelche Kids, mit ihren Crossmaschinen durch den Wald.

Pfade durchs NSG "Lange Dreisch und Osterberg"

Pfade durchs NSG „Lange Dreisch und Osterberg“

Das Gebiet der Langen Dreisch oder auch des schmalen Abschnitts, auf dem wir uns jetzt bewegen, ist weithin eine Seltenheit. Denn diese kargen Böden, sind seit dem Mittelalter nur sehr extensiv genutzt worden, und auch die Nutzung als Schießplatz/Standortübungsplatz, hat dazu beigetragen, es für die Nachwelt fast unverfälscht zu erhalten. Hier hat sich eine seltene Fauna und Flora erhalten, die ihresgleichen sucht, in einem einmaligen Verbund schöner Landschaftsformen. Nähere Informationen erspare ich mir, da ich hier erstens selbst noch zu viel zu lernen und zu bestaunen habe und zweitens, weil es ein wunderbares, über 30 Seiten umfassendes Heftchen der Stadt Hildesheim gibt, das man z.B. beim NLWKN hier oder bei der Stadt Hildesheim hier abrufen kann. Dort gibt es ausreichende Informationen zu den vier Naturschutzgebieten „Giesener Teiche“, „Mastberg mit Innersteaue“, „Haseder Busch“ und „Lange Dreisch und Osterberg“, die sich hier auf engstem Raum, zu einem Paradies für alle Naturliebhaber vereinen.

Der Wald am Osterberg ist eigentlich ein schöner Mischwald, der aber gerade im Frühjahr, optisch von den zahlreichen Kiefern dominiert wird. Was dem Naturschützer vielleicht ein Dorn im Auge ist, daran kann der „buchenverwöhnte“ Südniedersache, sich aber durchaus erfreuen. Auf immer schmalen Waldpfaden, durchstreifen wir das Gebiet ganz nach Lust und Laune. Denn auch, wer sich einen Abstecher zu den Giesener Teichen, einem magisch anmutenden Gebiet mehrerer Erdfälle, nicht verkneifen will, kann auf verschiedenen Wegen, wieder auf den von uns begangenen Weg zurückkehren. Wir gehen am Dreisch, auf dem Kammweg oder auf einem der Wege dazwischen, weiter in Richtung der geschichtsträchtigen Bundesstraße 1. Auf jeden Fall geht es noch einmal durch den freundlichen Wald, bevor wir an einem prächtigen Ausblick auf die Stadt Hildesheim, diesen vorerst hinter uns lassen. Jemand hat hier freundlicherweise eine Sitzgelegenheit installiert, von der aus wir bereits den nahen Gallberg erkennen können.

Das "Hochklappdings"

Das „Hochklappdings“

Rechts von der Bank, geht es über eine aufgelassene Weide oder Wiese, zum unangenehmen, aber auch unvermeidlichen Teil der Tour. Eine lange Gerade führt uns zu einem Gehöft, dann auf dem Radweg zwischen Himmelsthür und Emmerke zur Bahnschranke. Hier passieren wir das „Hochklappdings“ (siehe Foto) und müssen einige Meter an der wahrlich vielbefahrenen B1 zurücklegen. Auf der anderen Straßenseite, hoffentlich unbeschadet, bringt uns jeder Schritt, wieder näher in eine Wald- und Offenlandschaft, die ebenfalls ihresgleichen sucht. Hier folgen nun die Naturschutzgebiete „Gallberg“ und „Finkenberg/Lerchenberg“. Mit den vier Schutzgebieten des „Kleeblatts“, gibt es also zwischen Giesen und dem Hildesheimer Wald, insgesamt sechs Naturschutzgebiete, von denen ein jedes seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter hat. Eine Fülle an Landschaften und Lebensräumen, die zwar nicht zu den spektakulärsten zählen, die wir aber auf so engem Raum, noch an keiner anderen Stelle unserer Heimat, erlebt haben.

Der Feldweg, der uns westlich am Hang des Naturschutzgebietes Gallberg entlangführt, und dabei immer freundlicher wird, gabelt sich an seinem Ende, an dem man öfter Schafe weiden sehen kann, nach rechts und links. Nach rechts geht es, nach einem Schlenker zurück, auf den schmalen Weg, der in Richtung des „Gipfels“ des Finkenberges führt. Ein schöner Weg, den wir auch schon gegangen sind und der für die abschließende, große Runde durch diese Wälder auf jeden Fall vorgemerkt ist. Wer dort läuft, sollte nur nicht den Fehler machen, zu dem Waldrandweg hinabzusteigen, der sich von Sorsum zum Hildesheimer Wald zieht. Der ist nämlich mittlerweile auf weiter Strecke, meterbreit geschottert und damit der vielleicht katastrophalste Weg des gesamten Höhenzuges. Wir gehen nach links hinauf, an der Infotafel vorbei, die mitten auf den, zur rechten Zeit, orchideenreichen Hängen des Gallberges steht. Auf diesen offenen Flächen des Gallberges, kann man zahlreiche, botanische Raritäten entdecken, aber auch große Bestände anderer Blühpflanzen, die den Höhenzug im Sommer stellenweise bunt einfärben. Auch hierzu existiert ein Faltblatt, hier beim NLWKN, hier bei der Stadt Hildesheim.

Ein Blick zurück zu den Wollköpfen

Ein Blick zurück zu den Wollköpfen

Durch ehemalige Wald/Weiden/Gartengrundstücke, von denen noch einige Fundamente und Ruinen zeugen, erklimmen wir die wenigen Höhenmeter hinauf auf den Gallberg. Von weiter unten, hat man einen der schöneren Blicke auf die alte Bischofsstadt, im landschaftlichen Spannungsfeld zwischen Norddeutscher Tiefebene und den hier beginnenden Mittelgebirgen. Wie gesagt, ist es hier botanisch später spannender. Bei unserem frühen Besuch, war lediglich die Grüne Nieswurz am Anfang ihrer Blütezeit und wir sahen unzählige Schlüsselblumenblätter. Aber allein die hier zahlreich vorhandenen, in unserer Gegend nicht häufig anzutreffenden, schmalen Pfade, lohnen einen Besuch zu jeder Jahreszeit. Den Hang hinauf, geht es in den Wald und damit in das letzte Naturschutzgebiet des Tages, das des Höhenzuges von Finkenberg und Lerchenberg, ein teils phantastischer Mischwald auf Muschelkalk. Hier führt uns der Weg am Gelände des ehemaligen Vorwerks am Rottsberg entlang, das heute vom Familien-Sportbund Hildesheim genutzt wird.

Wie gesagt, dieser Weg ist noch nicht der schönste im ganzen Land, ist aber auf jeden Fall wanderbar. Ich hoffe, das ich dieses Jahr noch den Premiumweg auf Gallberg/Finkenberg/Lerchenberg präsentieren kann. Am Ende des „Sportgeländes“, wenden wir uns nach links und vor dem Wanderparkplatz am Rottsberg, wieder nach rechts. Hier gibt es zwei parallel verlaufende Wege, von denen man sich den aussuchen kann, der gerade im besseren Zustand ist. Dieser schmale Weg führt uns dann am im Wald gelegenen, kleinen Tierfriedhof vorbei, und dann querbeet, zum Waldrandweg des riesigen „Neubaugebietes“ Trockener Kamp, mit den höchsten, profanen Häusern der Stadt. Nach wenigen hundert Metern schwenken wir nach rechts hinauf, und gehen oben angelangt, mal schmal, mal etwas breiter, auf den schönen Waldwegen weiter. An einem kleinen Tümpel, folgen wir dem schmalen Pfad nach rechts, und erleben jetzt, noch einmal einen der schönsten Wegabschnitte des Tages. Dieser wanderbare Pfad, durch zunehmend von Eichen und Hainbuchen geprägten Wald, ist dann auch ein wirklich toller Abschluss für unsere Wanderung. Wir erreichen den Waldrand schließlich direkt an der Bushaltestelle der Linie 3/103 oder an dem nahegelegenen Parkplatz des Blau-Weiß Neuhof.[/fusion_text

Ein insgesamt spannender Weg, von meiner alten „Heimat“ in einer der naturnahsten Stadtteile der Stadt Hildesheim. Der durch mehrere Exkursionen erarbeitete Rundwanderweg durch dieses Gebiet, das schon längst eine eigene Tour verdient hätte, ist schon geplant. Mir fehlen eigentlich nur die entsprechenden Fotos, um den Beitrag einstellen zu können. Beizeiten werde ich mir auch vornehmen, die bisher auf keiner Karte verzeichneten, kleinen Wege der Höhenzüge „Gallberg“ und „Galgenberg“, auf einer eigenen Karte oder der OSM Map, nachzutragen. Denn diese kleinen Schnuffelpfade, die in Zeiten der Harvester-Waldwirtschaft immer seltener werden, sind es, die uns beide anziehen, wie das Licht die Motten. Manch einer mag eher die breiten, gut befestigten, barrierefreien Wege, und es wird die Zeit kommen, da auch wir gezwungen sein werden, diese zu nehmen. Aber solange gilt es, sie zu suchen … die schmalen Pfade abseits der breiten Wege…

L I T E R A T U R
  • Haeupler/Mühr – Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands – Alle 4200 Pflanzen in Text und Bild – ISBN 978-3800149902
    • Horst Kretzschmar – Die Orchideen Deutschlands und angrenzender Länder – ISBN 978-3494014197
      • VHS Hildesheim – Reiseführer Hildesheimer Land – ISBN 978-3806785067
      F O T O G A L E R I E

      W A N D E R K A R T E / D O W N L O A D GPX

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      Giesen - Osterberg - Gallberg - Hildesheim

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      Start / Ziel: 52.195150, 9.891811
      Gedenkstätte Bergbautätigkeit Giesen: 52.195037, 9.892427
      Ehrenmal für die Gefallenen der Weltkriege: 52.191456, 9.896450
      Waldstadion Giesen: 52.191443, 9.894047
      Parkplatz: 52.191861, 9.894578
      Parkplätze: 52.191969, 9.896101
      Die \'Teerstraße\' zum Dreisch: 52.190184, 9.886596
      Aussichtspunkt: 52.189627, 9.883447
      Bank: 52.189917, 9.883275
      Mehrere Bänke: 52.191621, 9.896477
      Aussichtspunkt: 52.186299, 9.882975
      Bank: 52.184391, 9.884927
      Bank: 52.183977, 9.889122
      Die \'Teerstraße\' zum Dreisch: 52.184056, 9.891021
      NSG \'Lange Dreisch und Osterberg\': 52.174720, 9.902158
      NSG \'Giesener Teiche\': 52.181589, 9.899390
      ehem. Munitionslager der Bundeswehr: 52.179550, 9.890742
      Bank: 52.178246, 9.889350
      Der Lange Dreisch: 52.169917, 9.893489
      ehem. Weidegelände: 52.180307, 9.886730
      ehemaliger Steinbruch: 52.180027, 9.887422
      Aussichtspunkt: 52.174852, 9.894218
      Bank: 52.164060, 9.897180
      Aussichtspunkt: 52.164035, 9.897383
      Das \'Hochklappdings\': 52.159690, 9.899175
      NSG \'Gallberg\': 52.153239, 9.905334
      Die \'Gartenhausruine(n)\': 52.148968, 9.904314
      Aussichtspunkt: 52.146446, 9.904239
      Ehem. Vorwerk am Rottsberg / Familien-Sport-Bund Hildesheim: 52.142812, 9.904861
      DJH Jugendherberge Hildesheim: 52.145761, 9.909410
      Aussichtspunkt: 52.143799, 9.909582
      Tierfriedhof: 52.139164, 9.909196
      NSG \'Finkenberg/Lerchenberg\': 52.125188, 9.900055
      NSG \'Finkenberg/Lerchenberg\': 52.141125, 9.897051
      Bushaltestelle \'Klingenberg\': 52.121309, 9.905060
      Parkplatz: 52.121724, 9.906278
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