Von Bodenburg, immer am westlichen Rand von Bad Salzdetfurth entlang, dann über den Segelflugplatz hinunter nach Groß Düngen —

Bahnhof Bodenburg – Kläranlage Östrum – Maiental – Bike- und Outdoorpark (BOP) – Ehem. Schacht 2 – Wolfsschlucht – Eichendorff-Platz – Ruinen des Kurhauses – Bergschlösschen – Bodetal – Erlengrund – Teufelsküche – Waldgaststätte „Waldfrieden“ – Segelflugplatz Wesseln – Groß Düngen
Ende November 2016
Entweder am Bahnhof Groß Düngen oder am Bahnhof Bodenburg. Da es in Bodenburg eine „Durststrecke“ gibt und man in Richtung Groß Düngen besser variieren (abkürzen/verlängern) kann, empfehle ich einen Start in Bodenburg
Knapp 300 Höhenmeter Steigungen und ebenso viel Gefälle. Ein munteres Auf und Ab, ohne nennenswerte Spitzen
Bike-und Outdoorpark Bad Salzdetfurth, ehemaliges Bergbaugelände Bad Salzdetfurth, Steinberg mit Segelflugplatz und Naturschutzgebiet, Landschaft am Ohberg
Anreise wieder mal äußerst bequem, angenehm und freundlich, z.B. von Hildesheim aus mit der Lammetalbahn nach Bodenburg/Groß Düngen. Für Autofahrer, finden sich in beiden Orten am Bahnhof ausreichende, kostenfreie Parkmöglichkeiten

Peinlich, peinlichst, übelst peinlich! Gut, das ich noch nicht allzu viele Beiträge hatte, in denen das altehrwürdige Bad Salzdetfurth vorgekommen ist. Denn ich habe es seit Menschengedenken falsch geschrieben, obwohl ich immer dachte, einen hervorragenden Sinn (zumindest für unsere) Sprache zu haben. Ich habe jetzt alle „Bad Salzdethfurts“ in „Bad Salzdetfurths“ geändert. Wer trotzdem ein falsches findet, darf es gerne melden … und selbstverständlich auch behalten. Ich hoffe nur, das ich mir die richtige Schreibweise auch nachhaltig angewöhnen kann. Naja, von meiner Seite aus Schwamm drüber, es war ja nicht absichtlich und/oder böse gemeint. Ebenfalls fast peinlich ist es, das wir erst jetzt im Jahre 2016, ohne Auto, nach langer Abstinenz, unsere nähere Heimat erkundet haben. Darum ist es mir ein Bedürfnis, jetzt noch einmal eine reine Bad Salzdethfurt-Wanderung einzustellen, die sich vorerst des westlichen Stadtrandes annimmt. Die Stadt hat vor einigen Jahren eine kleine Offensive in Sachen Wandern gestartet, den „Bad Salzdetfurth-Guide“ ins Leben gerufen, Wanderwege neu ausgewiesen und etwas seltsam anmutende „Schaufenster“ aufgestellt. Das ist schon wieder ein bisschen her und viele der ausgewiesenen Rundwege, verlaufen auf für unsere Begriffe, nicht so schönen Wegen. Ältere Pfade und Wege, die teilweise phantastisch sind, wurden ignoriert und werden dadurch leider auch nicht mehr gepflegt. Ich versuche nach und nach, einige dieser Wege zu beschreiben, soweit sie noch einigermaßen bis sehr gut gangbar sind. Der heutige zum Beispiel, der nur aufgrund des Streckencharakters kurze Durststrecken enthält, insbesondere vom und zum Bahnhof, beinhaltet aber auch einige, wirklich wunderschöne Abschnitte durch Landschaften, die z.B. der Autofahrer auf der B243, kaum erahnen kann.

Bad Salzdetfurth und "Das Ei"

Bad Salzdetfurth und „Das Ei“

Start ist für uns der Bhf. Bodenburg, der mittlerweile vorverlegt wurde, um eine bessere Verkehrsanbindung zu gewährleisten. Bereits auf der Fahrt von Hildesheim nach Bad Salzdetfurth, kann man Ausblicke auf die teils wunderbare Landschaft erhaschen, die die Perle im Lammetal umgibt. Der „neue“ Ort, schmiegt sich rechts und links, die Hänge des Durchbruchstal der Lamme hinauf, während die historischen Teile eher im Tal liegen. Von der Bahn aus, kann man das wundervolle, kleine Fachwerkzentrum, das man unbedingt einmal besucht haben sollte, nur ein wenig erahnen. Unübersehbar ist hingegen das zentrale Gelände des ehemaligen Kaliwerks, an dem vorbei, wir durchs „flache“ Land nach Östrum, zum Bahnhof Bodenburg fahren. Der ist, wie bereits erwähnt, vorverlegt worden, präsentiert sich modern und aufgeräumt, so das wir uns ohne weitere Umschweife, in die Buttnick aufmachen können. Durch die Straßen „Krugkamp“ und „Zuckerfabrik“, geht es hinaus aus dem Ort, wobei das „Gewerbegebiet“ zur rechten, wohl auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik steht.

An der Stelle, an der wir von der Straße abbiegen, weist ein Straßenschild daraufhin, das sich am Ende derselbigen, die ehemalige Bergmühle befindet. Wir gehen aber nach links, vorbei an der recht gewaltigen Kläranlage Östrum. Hier werden seit 1974, die Abwässer der Samtgemeinden Lamspringe und Sibesse, die der Stadt Bad Salzdetfurth und der Firma Biolac aus Harbarnsen, geklärt. Dieser Abschnitt unseres Weges, ist auch Teil des 15km langen „Ökologischen Wasserlehrpfades Bad Salzdetfurth“. Den sind wir im Gebiet der Ohe, auch schon einige Male gegangen und es ist unverzeihlich, das es davon noch keinen Beitrag gibt. Bei Gelegenheit werde ich das auf jeden Fall nachholen, denn der Weg hat, obwohl er nicht sonderlich ausmarkiert ist und ein wenig in Vergessenheit zu geraten droht, etliche „Nettigkeiten“ zu bieten. Für eine Karte mit den 17 Stationen des Wasserwanderweges, siehe diese Unterseite der Stadt Bad Salzdethfurt. Am Weg gibt es ausführliche Infotafeln zu den einzelnen Stationen. Eine damals herausgegebene Broschüre, bekommt man eventuell noch bei der Tourist-Info Bad Salzdethfurt. 

Mit schöner werdendem Ausblick auf die Bad Salzdetfurth umgebenden Berge, geht es asphaltiert durch die Feldmark, in Richtung Maiental, das im Tal des Klusbaches, am Fuße des Klusberges liegt. Markant erheben sich aus dieser Perspektive, z.B. der Fernsehturm auf dem Griesberg, das weiße „Fuba-Ei“ und die in dieser Gegend ungewöhnlich wirkende, weiß getünchte Martin-Luther-Kirche, an der Westflanke des Ziegenberges. Nicht das die ganze Stadt, nicht insgesamt wunderbar gelegen ist, aber „das“ Maiental hat, auch aufgrund seiner „Abgeschiedenheit“, immer noch einen Sonderstatus. Der Ortsteil ist wohl komplett ab Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden, wahrscheinlich auch im Zuge des Zuzuges von Arbeitskräften, für die ansässigen Großbetriebe. Die Besitzer der 1931 eröffneten Waldgaststätte Maiental, die aus einem solchen Wohnhaus hervorging, gehörten auf jeden Fall zu den ersten Siedlern. Im Ort angekommen, warten ein Bushalte-Schutzhäuschen mit Wandertafel auf uns, die nahegelegene Waldgaststätte kann für eine Einkehr genutzt werden.

Altes Gebäude am "Schacht 2" und Blockhaus "Altstadtfest AG"

Altes Gebäude am „Schacht 2“ und Blockhaus „Altstadtfest AG“

Die ausgedehnte Schrebergarten-Kolonie, zwischen dem Ortsteil und der „Kernstadt“, an deren oberen Rand wir weitergehen, haben wir schon von der Anhöhe nicht übersehen können. Der südwestliche Teil der Gärten, macht einen eher verwahrlosten Eindruck. Hier werden wohl nach und nach, nicht mehr genutzte Parzellen aufgegeben. Auch ein Zeichen dafür, das unsere Welt sich ständig und unaufhaltsam weiterbewegt, ob wir das wollen oder eher nicht. An dem Verbindungsweg zwischen den Kleingärten, wendet sich der im Herbst kaum erkennbare Pfad, wieder mehr in den Wald. Hier tauchen auch ab und zu Ausschilderungen eines „Walburga-Weges“, der wohl vom Maiental zu der Siedlung am Ortberg führt. Ein schöner Pfad, der uns jetzt zum Gelände des ehemaligen Kalischachtes 2 führt. Weitestgehend sind die alten Gebäudereste verschwunden, hier soll wohl (leider) irgendwann eine weitere Ansiedlung von Gewerbebetrieben stattfinden. Jetzt befindet sich allerdings alles noch in recht „wanderfreundlichem“ Zustand.

Wir kommen zum zentralen Teil des ehemaligen Kalischachts 2. Das Außengelände wurde bis 2012 umgestaltet, zum bislang 50.000qm großen „Bike- und Outdoorpark“ (BOP). Hauptsächlich gedacht für Mountainbiking und Cyclocrossing, dürfen mit entsprechender, gegenseitiger Rücksichtnahme, auch Spaziergänger, Wanderer, Jogger und andere „Fußsoldaten“, das weitläufige und sehr natürliche Gelände nutzen. Nach wenigen Jahren, hat sich die Anlage bereits einen sehr guten Ruf erarbeitet und auch nationale Wettbewerbe, bis hin zur Deutschen Cyclocross-Meisterschaft 2013, wurden hier ausgetragen. Auch wenn wir persönlich lieber etwas entschleunigter unterwegs sind … nix für alte Säcke … macht es schon Fun, den Bikern dabei zuzusehen, wie sie über den Parcours „brettern“. Das am Rand des Geländes liegende Blockhaus der Altstadtfest AG, kann für verschiedene Zwecke, auch angemietet werden. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie sich das ehemalige Bergbaugelände in den nächsten Jahren entwickelt.

Hinter dem BOP, geht es nach links, und über den kleinen Spielplatz und einen schmalen Durchgang, in die Straße „Bosenberg“ in der „Ortbergsiedlung“. Auch ein etwas abgeschiedener, eigener, kleiner „Stadtteil“ Bad Salzdetfurths, der um den ehemaligen Hauptkalischacht 1 entstand, der unverkennbar durch den noch existierenden Förderturm markiert wird. Durch die lebenswert erscheinende Siedlung, schlängeln wir uns hinauf zum Waldrand, an dem uns ein freundlicher Waldrandpfad erwartet. Von hier aus, hat man einen guten Ausblick in die Berg- und Hügellandschaft südlich von Bad Salzdethfurt. Auf dem Pfad geht es jetzt auf Serpentinen in die schöne, kleine Wolfsschlucht, die zu den markanten Punkten in den örtlichen Wäldern zählt. Für uns steht sie auch stellvertretend für die reizvolle Waldlandschaft, die man hier rund um Bad Salzdetfurth entdecken kann. Hier ist alles nicht so grandios und spektakulär wie anderswo, sondern eher etwas „en miniature“. Aber trotzdem hat auch das seinen Reiz, wenn man nicht darauf aus ist, immer noch größere und noch gewaltigere Sehenswürdigkeiten finden zu wollen.

Altstadtkern und Sothenberg

Altstadtkern und Sothenberg

Eine kleine Holzbrücke führt über den Grund des tief eingeschnittenen Tals, dann geht es weiter auf einem freundlichen Waldweg. Kurz darauf biegen wir wieder auf einen schmalen Weg nach rechts ab, der uns durch einen urig anmutenden „Bergbau-Nachfolgewald“, zu einem Aussichtspunkt über der Stadt bringt. Wir befinden uns jetzt direkt oberhalb der noch gar nicht so alten Umgehungsstraße. Von hier aus, hat man einen umfassenden Ausblick auf das ehemalige Gelände des Kaliwerks, und auf Teile der Altstadt Salzdetfurths, die sich wunderbar ins Tal der Lamme schmiegt. Deutlich erkennt man die Kirchen der Stadt und das sich ebenfalls über dem Häuserhorizont erhebende Hotel Kronprinz. Der Weg führt uns leicht bergab, und dann links vorbei, an einem etwas in die Jahre gekommenen, momentan wohl unbewohnten Haus. Gleich dahinter, sind im Wald fast überwachsene Fundamente und eine Treppe erkennbar, die uns zuerst vor ein Rätsel stellten. Nach intensiver Recherche, bin ich mir fast sicher, das es sich hier (leider) um die kläglichen Überreste des ehemaligen Kurhauses der Stadt handelt. Schade, aber wohl manchmal unvermeidlich, das die Zeugen der Vergangenheit, nach und nach spurlos verschwinden.

Zweimal geht es rechts, dann treten wir aus dem Wald und erblicken das Bergschlösschen, das um 1900 erbaut wurde, einst weithin sichtbar, ganz alleine hier auf dem Berg thronte, zwischenzeitlich als evangelisches Mütterheim betrieben wurde, und heute als Seniorenresidenz dient. Wenn man seinen scharfen Blick, von hier nach rechts zum Salzberg wendet, kann man über den Bäumen, auch den ebenfalls noch existierenden Förderturm der Schachtanlage 3 erblicken. Oberhalb der „Villa“ folgen wir unserem Weg, der uns auf schmalem Pfad, mitten durch die, ebenfalls wieder sehr abgeschieden gelegene Waldsiedlung am Tannenberg führt. Kein übles Wohnen hier, das muss man sagen. In dieser Gegend müssten dereinst die Gebäude der Kinderheilanstalt gestanden haben, von denen wohl leider ebenfalls keines mehr existiert. An dem Haus in der Kurve der Straße „Waldhaus“, gehen wir links vorbei und erreichen wieder einen dieser wunderbaren, kleinen Flecken, die das Wandern, zumindest für uns, hier so erlebnisreich machen. Wir kommen in das Tal eines für uns namenlosen Baches, der wohl aus der Burgquelle entspringt. Ein feiner schmaler Pfad, windet sich oberhalb des Baches durchs Tal, fast bis zum Burgweg, dann wieder links hinein ins Tal.

So einen Pfad könnte ich stundenlang durch den Wald gehen, ohne das mir etwas fehlen würde. Leider sind es nur ein paar hundert Meter, dann kommen wir an den „Wochenendplätzen“ am Haubleeke heraus. Durch die Kleingärten hindurch geht ein schmaler Weg, der sich zu einer schönen Aussicht in das Tal des Gehlenbaches öffnet. Man mag mich belächeln, aber diese Landschaft berührt irgendwie immer etwas in mir. Vielleicht, weil wir hier schon so oft, zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem Auto unterwegs gewesen sind und angenehme Erinnerungen damit verbinden. Das auch unsere Vorfahren irgendetwas mit der Landschaft verbanden, die damals wohl noch anders gestaltet war, beweist das ehemals hier stattfindende Gogericht. Am Burgweg, der die Landschaft fast mittig durchschneidet, steht eine Stele, die an diese altertümlichen Versammlungen erinnert. Ein Stückchen geht es noch hinab, dann links wieder in den Wald. Nach einigen hundert Metern, führt uns ein schmaler Trampelpfad, hinab an den Gehlenbach.

Der Erlengrund am Gehlenbach

Der Erlengrund am Gehlenbach

Eine Holzbrücke quert den Bach, auf dessen anderen Ufer der Wanderrastplatz „Erlengrund“ liegt. Dieser ist für mich der urigste und bisher auch einer der am schönsten gelegenen im Raum Bad Salzdethfurt. Eine Pause, hier am manchmal sogar murmelnden Bach, ist Heilige Pflicht und wird immer mit eingeplant. Hinter dem Erlengrund, geht es gar nicht mal so unsteil, hinauf zum nächsten Hauptweg, der uns barrierefrei, in die sogenannte Teufelsküche führt. Nix teuflisch hier heute … alles nett. Ein gefälliger Weg, bringt uns hinab zu einem am Waldrand verlaufenden Weg. Auf diesem gelangen wir, mit schönem Blick in die Weite, zum „unteren Ende“ der großen Freifläche. An der „Kreuzung“ mit Wandertafel und neuerdings, kleinem Parkplatz, geht es links hinauf durch einen breiteren Hohlweg. Links ein irgendwie mysteriöser Gebäudekomplex, rechts ebenso mysteriös anmutende „Waldgrundstücke“, die sich bis zum Segelflugplatz ziehen, und auf denen auch sogenannte Wochenendhäuser stehen. Die ganze Gegend sieht irgendwie nach Steinbrüchen oder ähnlichem aus.

Auf jeden Fall höchst interessant und so erreichen wir, hoffentlich wenig gelangweilt, die weithin bekannte Waldgaststätte „Waldfrieden“, die nicht einmal eine Webpräsenz benötigt. Selbst wenn man nicht einkehrt, sollte man das Gebäude auf jeden Fall links umrunden, um einen Blick auf das herzallerliebste Hexenhäuschen zu werfen. Hinter der Gaststätte kann man dann wieder einem Pfad nach rechts folgen. Das ist ein weiterer, wundervoller Weg, der uns durch den urigen Wald, zum Steinberg, mit dem NSG „Steinberg bei Wesseln“, führt. Am Segelflugplatz treten wir aus dem Wald und können erstmal die Aussicht von hier oben genießen. Der eigentliche Wanderweg, ist ein schmaler Pfad, der parallel zur Start/Landebahn der Segler im Wald verläuft, und aufs Feinste, allerdings keinesfalls barrierefrei, durch das Gebiet der ehemals hier betriebenen Steinbrüche führt. Wenn, aus welchen Gründen auch immer, kein Segelbetrieb stattfindet, kann man auch am Rand des Platzes gehen und weiterhin die Aussichten genießen. Einige Bänke laden hier auch zur Rast ein.

Ich wollte die auf der OSM Map noch nicht eingetragenen Wege, die hier verlaufen, eigentlich schon nachtragen, muss mich da allerdings erstmal bei Gelegenheit reinfummeln. Man muss also eigentlich nicht dem von mir getrackten Weg am Feldrand folgen, sondern kann auch am Rand des Platzes weitergehen. An der Stelle, an der dann der „Pissweg“ rechts nach Wesseln abbiegt, geht man nach links in die Feldmark. Hier ergibt sich wieder eine tolle Aussicht in die umgebende Landschaft, bis hinüber ins Innerstetal und nach Hildesheim. Ein schöner Grasweg bringt uns ins Tal, ein weiterer zwischen Pferdekoppeln, zum Schluss als „Zwergentunnel“, wieder hinauf. Von hier aus hat man noch einmal Aussichten in alle möglichen Richtungen, bevor man sich an den Abstieg nach Groß Düngen machen kann. Wir waren an diesem Tag so spät dran, das kaum noch Fotolicht vorhanden war. Dafür konnte ich die beleuchtete, sieben Meter hohe Weihnachtspyramide einfangen. Für den überregional bekannten, jeweils am 3. Adventssonntag stattfindenden Weihnachtsmarkt am Bahnhof, ist es dieses Jahr, leider schon zu spät. 

Die beleuchtete Weihnachtspyramide Groß Düngen

Die beleuchtete Weihnachtspyramide Groß Düngen

Früher habe ich wirklich einmal gedacht, es wäre wohl irgendwie mehr oder weniger langweilig, wenn man eine Gegend irgendwann wie seine Westentasche kennt. Ein fataler Irrglaube, der auch dieses Jahr, zum Glück, wieder mal nachhaltig korrigiert wurde. Gerade die Gegend zwischen Diekholzen, Bad Salzdetfurth und Derneburg, hat es uns im Besonderen sehr angetan und wir werden hier nachholen, was wir in den letzten 10-20 Jahren verpasst haben. Auf diesen Wegen, wie auf vielen anderen, gibt es so viel zu entdecken und es macht mir auch Spaß, diese Entdeckungen, die oft leider abseits der heutzutage ausgewiesenen Wanderwege liegen, hier weiterzugeben. Natürlich kann ich hier nicht alles wiedergeben, und es gibt bestimmt einiges, bei dem ich aufgrund gefährlichen Halbwissens, einfach falsch liege. Aber ich weiß halt auch, das ich eigentlich nichts weiß. Wenn ich mir also allzu grobe Schnitzer erlauben sollte, bitte nicht den Kopf schütteln oder ärgern, sondern einfach melden, damit ich es entsprechend korrigieren kann.

Wenn der Winter sich dieses Mal noch ein bisschen mehr Zeit lassen sollte als sonst, oder wieder einmal ganz ausfällt, findet die Wandersaison diesmal kein richtiges Ende, sondern es gibt einen fließenden Übergang ins nächste Wanderjahr, das wie üblich, das Beste aller Zeiten wird. Allzeit festen Boden unter den Füßen und einen friedlich-fröhlich-glücklichen Jahresausklang mit allem Drum und Dran, wünschen wir euch allen.

L I T E R A T U R
  • Haeupler/Mühr – Bildatlas der Farn- und Blütenpflanzen Deutschlands – Alle 4200 Pflanzen in Text und Bild – ISBN 978-3800149902
    • VHS Hildesheim – Reiseführer Hildesheimer Land – ISBN 978-3806785067
    F O T O G A L E R I E

    W A N D E R K A R T E / D O W N L O A D GPX

    (Downloadlink in der unteren Kartenleiste)

    Als KML-Datei für Google Earth/Goolge Maps exportierenStandalone-Karte im Vollbild-Modus öffnenQR Code-Bild für Standalone-Vollbild-Kartenlink erstellenAls GeoJSON exportierenAls GeoJSON exportieren
    Bodenburg - Bad Salzdetfurth - Groß Düngen

    Karte wird geladen - bitte warten...

    Start / Ziel Bahnhof Bodenburg: 52.032725, 10.003867
    Start / Ziel Bahnhof Groß Düngen: 52.097703, 10.020046
    Kläranlage Östrum: 52.037554, 9.997730
    Der Mühlengraben: 52.040945, 10.001453
    Die Rehe: 52.040436, 10.002097
    Die ehemalige Bergmühle: 52.043729, 10.003138
    Cafe \'Die Schatulle\': 52.034351, 10.000498
    \'Das Ei\': 52.044521, 9.996496
    Bushäuschen-Schutzhütte: 52.046497, 9.992731
    Waldgaststätte \'Zum Maiental\': 52.045993, 9.989845
    Kleingartenkolonie Maiental: 52.047029, 9.996850
    Der Bike- und Outdoorpark Bad Salzdetfurth: 52.056806, 9.998610
    Ehemaliger Kalischacht 2: 52.057144, 9.995273
    Ehemaliger Kalischacht 1: 52.061731, 9.998417
    Ehemaliger Kalischacht 3: 52.063826, 10.024767
    Bank: 52.063834, 9.998878
    Aussichtspunkt: 52.063930, 10.005155
    Ruine des ehemaligen Kurhauses: 52.065353, 10.005895
    Bergbaumuseum Bad Salzdetfurth: 52.063762, 10.007139
    Pflegeheim \'Bergschlösschen\': 52.066753, 10.006024
    Ehemalige Gaststätte \'Jan Tabac\': 52.072019, 10.003722
    Haubleeks-Hütte: 52.071541, 9.995080
    Gartengrundstücke: 52.072378, 9.998374
    Rastplatz \'Erlengrund\': 52.074239, 9.989566
    Schutzhütte \'Erlengrund\': 52.074311, 9.989271
    Aussichtspunkt: 52.072915, 9.997537
    Bank: 52.078775, 9.990381
    Parkplatz mit Wanderkarte: 52.080588, 10.004039
    Waldgaststätte \'Waldfrieden\': 52.083242, 10.007247
    Rastplatz am Kriegerdenkmal mit Aussicht: 52.084690, 10.009006
    Streuobstwiesen: 52.085574, 10.007236
    Naturschutzgebiet \'Steinberg bei Wesseln\': 52.082718, 10.016946
    Segelflugplatz Wesseln: 52.083768, 10.013845
    Der \'Brockenblick\': 52.084115, 10.021698
    Mehrere Bänke: 52.084013, 10.023726
    Aussichtspunkt: 52.084005, 10.025690
    Kirche St. Cosmas und Damian: 52.094869, 10.019896
    Heimatmuseum im iburgschen Fachwerkhaus (1780): 52.095272, 10.024630
    Schönstattkapelle am ehem. Mütterheim: 52.072909, 10.005707
    Bahnhof Wesseln: 52.080885, 10.034251
    Parkplatz: 52.097366, 10.020636
    St. Martin Bad Salzdetfurth: 52.052678, 10.005133
    V E R W A N D T E
    B E I T R Ä G E
    P D F / E – M A I L / D R U C K